Auf der Suche nach Struktur
Oh mein Leben wie viel passiert in Dir?
Als ich 16 Jahre alt war, machte ich eine 8-monatige Therapie in meiner Heimatstadt in der Nähe von Berlin. Danach schlug ich mich einigermaßen durch, doch es blieben die Probleme des minderen Selbstwertgefühls...
Seit 2006 studiere ich in Sachsen, und machte letzten Sommer ein Praktikum im Ausland. Am 1. Oktober 2008 begann ich mein Praxissemester in Augsburg (Bayern) und lebte zusammen mit meinem Freund in einer WG.
Doch was für eine Beziehung führten wir? Während ich dachte, wir seien glücklich, kam er mit dem Hammer "du machst mich kaputt". Was nur meinte er? Meine Eifersucht? Mein ständiges lechzen nach Aufmerksamkeit? Mein Bedürfnis immer und überall für ihn die Nr. 1 sein zu wollen?
Was war mit der Liebe die ich ihm gab? Gab ich überhaupt welche? Bin ich dazu fähig?
Alles in allem zog ich Mitte November 2008 in eine andere WG. Doch dort gab es als bald Stress (genaueres möchte ich dazu nicht ausführen, ich will mich ja nicht lächerlich machen). Doch genau dieser Stress nahm mir die letzte Kraft, die mir noch gerade so ermöglichte irgendwie mein Praktikum weiter zu führen.
Zwischen Selbsthass und Verantwortung für ein größeres Projekt. Zwischen freundlich lächeln, Fassade zeigen und innerer Verzweiflung.
Doch stellten mir meine Mitbewohner auch dieses Bein und ich fiel.
Ich erwachte irgendwann in einem Krankenhaus, ans Bett fixiert und niemand war zu sehen. Wie bin ich hier her gekommen? Warum habe ich meinen Teddy dabei? Was war geschehen.
Von den Ärzten erfuhr ich nur, dass ich fast einen halben Liter Gin in Zusammenhang mit 500 mg Opipramol und 2,4mg Tavor zu mir genommen hätte. Dass dies hätte tödlich verlaufen können, und mein Herz gerade irgendwelche Rythmusstörungen hätte.
Tja, das wusste ich auch. Aber wie bin ich hier her gekommen, und was wird als nächstes geschehen. Und wo verdammt noch mal sind mein Handy und meine Brille?
Und wer hat mich ausgezogen und mich im unepilierten Zustand betrachtet um mir schließlich dieses zarte Nachthemdchen anzuziehen?
Ich meine: Was war eigentlich los?
Anrufe bei meinem Ex-Freund brachten etwas Licht ins Dunkel: Aha, der Notarzt war da, weil ich der Bewusstlosigkeit nahe war... Mein Ex-Freund hatte mich ins Krankenhaus begleitet.
Um es kurz zu machen: Den Tag darauf wurde ich in die Psychiatrie eingewiesen und ich ergab mich diesmal meinem Schicksal.
...
S.
Als ich 16 Jahre alt war, machte ich eine 8-monatige Therapie in meiner Heimatstadt in der Nähe von Berlin. Danach schlug ich mich einigermaßen durch, doch es blieben die Probleme des minderen Selbstwertgefühls...
Seit 2006 studiere ich in Sachsen, und machte letzten Sommer ein Praktikum im Ausland. Am 1. Oktober 2008 begann ich mein Praxissemester in Augsburg (Bayern) und lebte zusammen mit meinem Freund in einer WG.
Doch was für eine Beziehung führten wir? Während ich dachte, wir seien glücklich, kam er mit dem Hammer "du machst mich kaputt". Was nur meinte er? Meine Eifersucht? Mein ständiges lechzen nach Aufmerksamkeit? Mein Bedürfnis immer und überall für ihn die Nr. 1 sein zu wollen?
Was war mit der Liebe die ich ihm gab? Gab ich überhaupt welche? Bin ich dazu fähig?
Alles in allem zog ich Mitte November 2008 in eine andere WG. Doch dort gab es als bald Stress (genaueres möchte ich dazu nicht ausführen, ich will mich ja nicht lächerlich machen). Doch genau dieser Stress nahm mir die letzte Kraft, die mir noch gerade so ermöglichte irgendwie mein Praktikum weiter zu führen.
Zwischen Selbsthass und Verantwortung für ein größeres Projekt. Zwischen freundlich lächeln, Fassade zeigen und innerer Verzweiflung.
Doch stellten mir meine Mitbewohner auch dieses Bein und ich fiel.
Ich erwachte irgendwann in einem Krankenhaus, ans Bett fixiert und niemand war zu sehen. Wie bin ich hier her gekommen? Warum habe ich meinen Teddy dabei? Was war geschehen.
Von den Ärzten erfuhr ich nur, dass ich fast einen halben Liter Gin in Zusammenhang mit 500 mg Opipramol und 2,4mg Tavor zu mir genommen hätte. Dass dies hätte tödlich verlaufen können, und mein Herz gerade irgendwelche Rythmusstörungen hätte.
Tja, das wusste ich auch. Aber wie bin ich hier her gekommen, und was wird als nächstes geschehen. Und wo verdammt noch mal sind mein Handy und meine Brille?
Und wer hat mich ausgezogen und mich im unepilierten Zustand betrachtet um mir schließlich dieses zarte Nachthemdchen anzuziehen?
Ich meine: Was war eigentlich los?
Anrufe bei meinem Ex-Freund brachten etwas Licht ins Dunkel: Aha, der Notarzt war da, weil ich der Bewusstlosigkeit nahe war... Mein Ex-Freund hatte mich ins Krankenhaus begleitet.
Um es kurz zu machen: Den Tag darauf wurde ich in die Psychiatrie eingewiesen und ich ergab mich diesmal meinem Schicksal.
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S.
psychiatrie - 26. Feb, 15:50
