Hängen geblieben
Mich überkommt in den letzten Tagen immer wieder das Gefühl "hängen geblieben" zu sein. Das neue Semester hat begonnen, meine Matrikelkollegen fügen sich wieder in den Studienalltag, drucken sich Skripte aus, finden sich in Gruppen zusammen und studieren eben einfach weiter.
Ich bin beurlaubt, befinde mich in einer Klinik in Bayern auf der DBT-Station und in meiner ganzen borderlinerischen Impulsivität - ähm nein, nach genauerem Nachdenken - habe ich mich dazu entschlossen mich entlassen zu lassen und irgendwie wieder normalen Lebensalltag in mein Leben zu streuen.
Nein, ich bin nicht "geheilt", ich werde ambulant weiter an mir arbeiten aber ich bin guter Dinge. Ich habe eigentlich dasselbe Problem wie schon immer: Ich passe nicht rein. Nein, ich bin nicht suizidal, ich verletze mich nicht mehr selbst, ich kann "nein" sagen und ja, ich bin intelligent und ihr unterfordert mich!
Was habe ich auf den 3 Stationen die ich in den letzten 7 Wochen gesehen habe gelernt?
Menschen können doch zueinander stehen, mitfühlend und verständnisvoll sein. Es gibt wirklich Menschen die mich mögen, mich sympathisch finden und mich soagr bewundern.
Es gibt jeden Tag etwas positives, man muss sich nur dafür sensibilisieren.
Aber ich habe auch noch etwas wichtiges akzeptiert:
Ja, ich habe Borderline. Ich möchte mich damit keinesfalls in eine Schublade zwängen oder mich damit für irgendwelche Verhaltensweisen entschuldigen. Ich habe einfach Muster erkannt, ohne etwas zu erkennen, kann man es nicht ändern. Und vielleicht muss ich manches auch gar nicht ändern.
Für heute belasse ich es bei einem Haufen Andeutungen.
S.
Ich bin beurlaubt, befinde mich in einer Klinik in Bayern auf der DBT-Station und in meiner ganzen borderlinerischen Impulsivität - ähm nein, nach genauerem Nachdenken - habe ich mich dazu entschlossen mich entlassen zu lassen und irgendwie wieder normalen Lebensalltag in mein Leben zu streuen.
Nein, ich bin nicht "geheilt", ich werde ambulant weiter an mir arbeiten aber ich bin guter Dinge. Ich habe eigentlich dasselbe Problem wie schon immer: Ich passe nicht rein. Nein, ich bin nicht suizidal, ich verletze mich nicht mehr selbst, ich kann "nein" sagen und ja, ich bin intelligent und ihr unterfordert mich!
Was habe ich auf den 3 Stationen die ich in den letzten 7 Wochen gesehen habe gelernt?
Menschen können doch zueinander stehen, mitfühlend und verständnisvoll sein. Es gibt wirklich Menschen die mich mögen, mich sympathisch finden und mich soagr bewundern.
Es gibt jeden Tag etwas positives, man muss sich nur dafür sensibilisieren.
Aber ich habe auch noch etwas wichtiges akzeptiert:
Ja, ich habe Borderline. Ich möchte mich damit keinesfalls in eine Schublade zwängen oder mich damit für irgendwelche Verhaltensweisen entschuldigen. Ich habe einfach Muster erkannt, ohne etwas zu erkennen, kann man es nicht ändern. Und vielleicht muss ich manches auch gar nicht ändern.
Für heute belasse ich es bei einem Haufen Andeutungen.
S.
psychiatrie - 10. Mär, 23:10
